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Der Owczarek Podhalanski (oder Podhalaner,
wie er auch liebevoll genannt wird) besticht durch seine hohe Intelligenz.
Er ist ebenso selbstbewußt wie sensibel, zurückhaltend und mißtrauisch
Fremden gegenüber, unbestechlich, eigenwillig, ja, teilweise stur und
sehr selbständig in seinen Handlungen. Ein gut sozialisierter Hund ist
freundlich und niemals agressiv. Seine Reizschwelle ist im Verhältnis
zu den russischen Hirtenhunden deutlich höher. Zu seinen Menschen
entwickelt er eine sehr enge Bindung, was zur Folge hat, dass er sich in Gefahrensituationen
selbstlos vor sie stellt. |
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In der Regel reicht jedoch schon seine
imposante Erscheinung zusammen mit einem tiefen, fast donnerartigen, Grollen,
ab und an auch verbunden mit Scheinangriffen, aus, um sein Revier bzw. sein
Rudel vor Gefahren zu schützen. Aktives Angreifen stellt immer die letzte
Möglichkeit dar, wenn alles andere nicht hilft. Er eignet sich auch für
die Begleithundeprüfung, sollte dagegen aus den o.a. Gründen nie
für den Schutzdienst ausgebildet oder gar verwendet werden. |

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Der Podhalaner in der Familie
Die Eigenschaften, die diesen Hunden für ihre eigentliche Aufgabe angezüchtet
worden sind, z.B. Rubustheit, Schneid und Arbeitsleistung, können die
Haltung als reinen Familienhund erschweren. Der Mensch sollte ihn mit Respekt
behandeln und sich auch darüber im Klaren sein, welche Rasse er an der
Leine führt und welche Verantwortung für alle Beteiligten daraus
resultiert. Die Rangordnung muß bei diesen Hunden ganz klar geregelt
sein. |
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Die für einen Podhalaner passenden Menschen sind großzügig
im Sinne von "tolerant", dabei gleichwohl konsequent und besitzen
eine große Liebe für diese Rasse und deren Eigenheiten.
Von wesentlicher Bedeutung für das Wohlbefinden des Podhalaners ist eine
Familie, zu der er Vollkontakt hat, so werden durch regelmäßige
Kuschel- oder Streichelmomente die Bindungen zwischen Mensch und
Podhalaner immer weiter gepflegt bzw. vertieft. Am liebsten lebt er mit seiner
Familie gemeinsam im Haus, möglichst mit freiem Zugang zum Garten. |

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Obwohl er den Aufenthalt im Freien liebt, ist er nicht für
eine Zwinger- oder Kettenhaltung geeignet! Das ideale Umfeld für einen
Podhalaner stellt mit Sicherheit ein Haus mit möglichst großem Garten
dar, das er als Revier bewachen kann. Wichtig für ihn ist eine Aufgabe
und ein gesundes Maß an Bewegung sowie Abwechslung.
Wer über tolerante Nachbarn verfügt, ist übrigens eindeutig
im Vorteil, neigt der Podhalner doch dazu, mit Gebell auf sich aufmerksam zu
machen, wenn etwa Fremde sich seinem Revier nähern. |
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Auch in Lokalen, hier zusammen mit einem Pon,

ist der Podhalaner ein meist willkommener Gast |

Der Podhalaner kann seine(n) Menschen überall hin begleiten,
ob zum Einkauf, ins Lokal wie links zu sehen ist, oder wohin auch immer.
Die enge Bindung an sein Rudel führt dazu, dass er bei Reisen o.ä.
möglichst mitgenommen oder aber daheim von einer ihm vertrauten Person
betreut werden sollte.
Wenn das nicht möglich ist, sollte eine Unterbringung in einer Hundepension
nur dann erfolgen, wenn diese über Erfahrungen im Umgang mit Hirtenhunden
verfügt. |
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