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Ursprung |
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Polen |
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Datum der Publikation des gültigen
Originalstandards |
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08.06.1988 |
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Verwendung |
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Hirtenhund und Wachhund. Sein
stattliches Auftreten und sein schönes Aussehen machen ihn zu
einem guten Begleithund. |
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Klassifikation FCI |
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Gruppe 1 Hilfehunde und Treibhunde
(ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung. |
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Allgemeines Erscheinungbild |
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Sein kompakter und starker Körperbau
lassen auf grosse Kraft und Beweglichkeit schliessen. |
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Wichtige Proportionen |
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Format rechteckig. Die Rumpflänge
der Rüden ist etwas kürzer als die der Hündinnen. |
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Verhalten/Charakter (Wesen) |
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Von ruhiger Wesensart, gelehrig
und wachsam. |
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Kopf |
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Der Kopf ist trocken und in
gutem Verhältnis zur Körpergrösse, sowohl in der Bewegung
als auch im Stand wird er mittelhoch getragen. |
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Oberkopf |
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Schädel : Von der
Seite gesehen ist der Schädel leicht konvex, die Stirnfurche ist
wenig ausgeprägt.
Stop : Deutlich ausgeprägt, aber ohne scharfen Absatz. |
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Gesichtsschädel |
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Nasenschwamm : Von schwarzer
Farbe, von mittlerer Grösse, mit gut geöffneten Nasenlöchern.
Fang : Stark, sich allmählich verjüngend, er is etwas
länger oder gleich lang wie der Schädel. Der Nasenrücken
ist breit.
Lefzen : Gut anliegende, straffe Lippen sind erwünscht;
der Lippensaum ist von dunkler Farbe.
Zähne : Stark, regelmässig eingesetzt, Scherengebiss,
Zangengebiss zulässig.
Augen : Mittelgross, etwas schräg gestellt, ausdrucksvoll,
Iris dunkelbraun, Lidränder von dunkler Farbe.
Ohren : Auf Höhe des äusseren Augenwinkels oder etwas
höher angesetzt, mittellang, ziemlich dick, dreieckig, dicht behaart,
der Vorderrand des Ohres berührt den Kopf, Ohrmuschel beweglich. |
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Hals |
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Mittellang, bemuskelt, ohne
Wamme. Reichliche Halskrause. Die Nackenlinie erhebt sich über
der Rückenlinie. |
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Körper |
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Lang und massiv.
Widerrist : Ausdrücklich betont, breit.
Rücken : Gerade, breit.
Lenden : Breit, gut angesetzt.
Kruppe : Leicht schräg abfallend.
Brust : Tief.
Rippen : Schräg gestellt, etwas flach.
Bauch : Sehr wenig aufgezogen. |
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Rute |
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Nicht zu hoch angesetzt, unterhalb
der Rückenlinie getragen, in Erregung über der Rückenlinie
erhoben, jedoch nicht aufgebogen, nach unten hängend reicht sie
bis zum Sprunggenlenk, sie kann am Ende eine leichte Biegung aufweisen. |
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Gliedmassen |
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Vorderhand : Vorderläufe
gut bemuskelt, mit starkem, nicht zu schwerem Knochengerüst, von
vorne gesehen gerade und senkrecht.
Schulterblatt : Leicht schräg gestellt, gut am Körper
anliegend.
Vordermittelfuß : Etwas schräg nach vorne gerichtet.
Pfoten : Die dicht aneinanderliegenden Zehen bilden ovale, faustähnliche
ziemlich grosse Pfoten. Die Zehenzwischenräume sind behaart. Die
Ballen sind stark, derb und dunkel pigmentiert. Krallen stark, stumpf,
von dunkler Farbe.
Hinterhand : Hinterläufe von hinten betrachtet senkrecht,
von der Seite gesehen etwas nach rückwärts gestellt, mässig
gewinkelt.
Hintermittelfuß : Senkrecht
Pfoten : Wie die Vorderpfoten. |
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Haarkleid |
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Haar : An Kopf und Fang,
an der Vorderseite der Vorderläufe und an den Hinterläufen
vom Sprunggelenk nach unten ist das Haar kurz und dicht. An Hals und
Rumpf ist das Haar lang, dicht, gerade oder leicht gewellt, zum Anfassen
hart. Unterwolle reichlich. Am Hals eine ausgiebig entwickelte Krause,
Oberschenkel mit reichlichem langem Haar, das lange Haar an der Rute
bildet eine Fahne.
Farbe : Einheitlich weiss, kleine cremefarbige Flecken sind
unerwünscht. |
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Größe |
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Widerristhöhe :
für Rüden : 65-70 cm, für Hündinnen : 60-65 cm. |
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Fehler |
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Jede Abweichung von den vorstehenden
Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
- Stark ausgeprägte Stirnfurche.
- Nasenschwamm, Lefzenrand und Lidränder ungenügend pigmentiert
- Helles Auge (sog. Bärenauge)
- Entropium
- Ohren hoch angesetzt, nach hinten gerichtet oder kupiert.
- Hals waagrecht getragen.
- Überbaute Hinterhand.
- Rute ständig über der Rückenlinie getragen.
- Afterkrallen.
- Haar in den Zwischenzehenräumen fehlend.
- Halskrause und Fransen an den Gliedmassen ungenügend ausgebildet |
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Ausschliessende Fehler |
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- Schwach betonter Stirnabsaatz.
- Spitzer Fang.
- Mehrere fehlende Zähne.
- Vorbiss und Rückbiss.
- Ektropium.
- Haarkleid kraushaarig oder seidig.
- Fehlende Unterwolle.
- Geflecktes Haarkleid.
- Nervosität.
- Hund scheu oder ausgeprochen aggressiv.
N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte
Hoden aufweisen, welche sich vollständig im Hodensack befinden. |
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Quelle:
APH |
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