Startseite

Geschichte der Podhalaner

Charakter der Podhalaner

Der Rassestandard des Podhalaners

Unsere Welpen

Arliko, unser erster Wurf

Bjennas Geschichte

Bilder von Bjenna & Co.

Bjenna`s Tagebuch

Testen Sie Ihre Podhalaner-Tauglichkeit

Unser Gästebuch

Newsletter vom Elbinger Hof

Podhalaner in Not

Unser Kontaktformular

Impressum

Interessante Links

 Deutsch   International 

Der Owczarek Podhalanski wurde unter der FCI NR. 252 / 1.1 1963 anerkannt. Der gültige FCI Standard ist von 1995

Ursprung

Polen

Datum der Publikation des gültigen Originalstandards

08.06.1988

Verwendung

Hirtenhund und Wachhund. Sein stattliches Auftreten und sein schönes Aussehen machen ihn zu einem guten Begleithund.

Klassifikation FCI

Gruppe 1 Hilfehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungbild

Sein kompakter und starker Körperbau lassen auf grosse Kraft und Beweglichkeit schliessen.

Wichtige Proportionen

Format rechteckig. Die Rumpflänge der Rüden ist etwas kürzer als die der Hündinnen.

Verhalten/Charakter (Wesen)

Von ruhiger Wesensart, gelehrig und wachsam.

Kopf

Der Kopf ist trocken und in gutem Verhältnis zur Körpergrösse, sowohl in der Bewegung als auch im Stand wird er mittelhoch getragen.

Oberkopf

Schädel : Von der Seite gesehen ist der Schädel leicht konvex, die Stirnfurche ist wenig ausgeprägt.
Stop : Deutlich ausgeprägt, aber ohne scharfen Absatz.

Gesichtsschädel

Nasenschwamm : Von schwarzer Farbe, von mittlerer Grösse, mit gut geöffneten Nasenlöchern.
Fang : Stark, sich allmählich verjüngend, er is etwas länger oder gleich lang wie der Schädel. Der Nasenrücken ist breit.
Lefzen : Gut anliegende, straffe Lippen sind erwünscht; der Lippensaum ist von dunkler Farbe.
Zähne : Stark, regelmässig eingesetzt, Scherengebiss, Zangengebiss zulässig.
Augen : Mittelgross, etwas schräg gestellt, ausdrucksvoll, Iris dunkelbraun, Lidränder von dunkler Farbe.
Ohren : Auf Höhe des äusseren Augenwinkels oder etwas höher angesetzt, mittellang, ziemlich dick, dreieckig, dicht behaart, der Vorderrand des Ohres berührt den Kopf, Ohrmuschel beweglich.

Hals

Mittellang, bemuskelt, ohne Wamme. Reichliche Halskrause. Die Nackenlinie erhebt sich über der Rückenlinie.

Körper

Lang und massiv.
Widerrist : Ausdrücklich betont, breit.
Rücken : Gerade, breit.
Lenden : Breit, gut angesetzt.
Kruppe : Leicht schräg abfallend.
Brust : Tief.
Rippen : Schräg gestellt, etwas flach.
Bauch : Sehr wenig aufgezogen.

Rute

Nicht zu hoch angesetzt, unterhalb der Rückenlinie getragen, in Erregung über der Rückenlinie erhoben, jedoch nicht aufgebogen, nach unten hängend reicht sie bis zum Sprunggenlenk, sie kann am Ende eine leichte Biegung aufweisen.

Gliedmassen

Vorderhand : Vorderläufe gut bemuskelt, mit starkem, nicht zu schwerem Knochengerüst, von vorne gesehen gerade und senkrecht.
Schulterblatt : Leicht schräg gestellt, gut am Körper anliegend.
Vordermittelfuß : Etwas schräg nach vorne gerichtet.
Pfoten : Die dicht aneinanderliegenden Zehen bilden ovale, faustähnliche ziemlich grosse Pfoten. Die Zehenzwischenräume sind behaart. Die Ballen sind stark, derb und dunkel pigmentiert. Krallen stark, stumpf, von dunkler Farbe.
Hinterhand : Hinterläufe von hinten betrachtet senkrecht, von der Seite gesehen etwas nach rückwärts gestellt, mässig gewinkelt.
Hintermittelfuß : Senkrecht
Pfoten : Wie die Vorderpfoten.

Haarkleid

Haar : An Kopf und Fang, an der Vorderseite der Vorderläufe und an den Hinterläufen vom Sprunggelenk nach unten ist das Haar kurz und dicht. An Hals und Rumpf ist das Haar lang, dicht, gerade oder leicht gewellt, zum Anfassen hart. Unterwolle reichlich. Am Hals eine ausgiebig entwickelte Krause, Oberschenkel mit reichlichem langem Haar, das lange Haar an der Rute bildet eine Fahne.
Farbe : Einheitlich weiss, kleine cremefarbige Flecken sind unerwünscht.

Größe

Widerristhöhe : für Rüden : 65-70 cm, für Hündinnen : 60-65 cm.

Fehler

Jede Abweichung von den vorstehenden Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
- Stark ausgeprägte Stirnfurche.
- Nasenschwamm, Lefzenrand und Lidränder ungenügend pigmentiert
- Helles Auge (sog. Bärenauge)
- Entropium
- Ohren hoch angesetzt, nach hinten gerichtet oder kupiert.
- Hals waagrecht getragen.
- Überbaute Hinterhand.
- Rute ständig über der Rückenlinie getragen.
- Afterkrallen.
- Haar in den Zwischenzehenräumen fehlend.
- Halskrause und Fransen an den Gliedmassen ungenügend ausgebildet

Ausschliessende Fehler

- Schwach betonter Stirnabsaatz.
- Spitzer Fang.
- Mehrere fehlende Zähne.
- Vorbiss und Rückbiss.
- Ektropium.
- Haarkleid kraushaarig oder seidig.
- Fehlende Unterwolle.
- Geflecktes Haarkleid.
- Nervosität.
- Hund scheu oder ausgeprochen aggressiv.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, welche sich vollständig im Hodensack befinden.

Quelle: APH